Zu Inhalt springen

Fatburner

Was sind Fatburner und warum heißen sie so?

Fatburner sind Produkte, deren Inhaltsstoffe die Beschleunigung oder Verlangsamung körpereigener Prozesse, wie zum Beipiel dem Verdauungsprozess, begünstigen oder steuern.
Die drei Eigenschaften, die ein Supplement für eine erfolgreiche Diätunterstützung haben sollte, sind:

  • Ankurbeln des Fettstoffwechsels
  • Förderung des Fettabbaus sowie der Fettverbrennung
  • Konstanthalten des Blutzuckerspiegels

Fatburner geben euch die Möglichkeit, euren Appetit zu hemmen und dadurch leichter die Diät durchzuziehen. Man darf sich keine Wunder erhoffen und alle legal erhältlichen Fatburner werden euch nicht über Nacht transformieren lassen, aber mit einer kalorienreduzierten Ernährung (am besten 500 Kalorien unter eurem Gesamtkalorien) und einem passenden Fatburner seid ihr auf der sicheren Seite.

Gibt es Lebensmittel als natürliche Fatburner?

Unter den Lebensmitteln zählen vor allem Obst und Gemüse zu den besten Fettverbrennern, wobei auch Gewürze und Kräuter positive Auswirkungen auf das Verddauungssystem haben. Auf Grund der in Früchten und Gemüse sowie in Gewürzen und Kräutern natürlich vorkommenden Vitamine und Mineralien sind sie unkompliziert in Ernährungspläne zu integrieren.

Letztendlich beeinflussen derartige Lebensmittel die Fettverbrennung sowie den Fettstoffwechsel und damit auch den Fettabbau nur zu einem geringen Teil.
Durch das permanente Essen von Äpfeln, die Pektin enthalten und das Hinzuführen von ausreichend Wasser, damit dieses im Magen-Darm-Trakt das Pektin aufquillen lässt, sind noch niemandem Bauchmuskeln gewachsen.

Die Frage, "Wann soll ich Fatburner einnehmen?", ist demnach leicht zu beantworten.
Fatburner sollten in Form von Obst, Gemüse, Gewürzen und frischen Kräutern in die alltägliche Ernährung integriert werden. Tritt einmal tagsüber oder nachts wieder etwas Appetit auf etwas zuckerhaltiges auf, kann bedenkenlos zum Apfel gegriffen werden oder zu einem Riegel Schokolade, wobei diese bestenfalls über 70% Kakao-Anteil hat.

Konzentrieren sich Ernährungspläne auf das klassische Fettverbrennen, sollten die Lebensmittel folgende Stoffe enthalten: 

  • Calcium
  • Eiweiß
  • Vitamin C
  • Vitamin B1
  • L-Carnitine

Vitamin B1 ist besonders für diejenigen wichtig, die einen hohen Energieumsatz haben. Das Vitamin ist Bestandteil eines Enzyms das für den Kohlenhydratstoffwechsel verantwortich ist und somit maßgeblich an der Energiegewinnung beteiligt ist.

Vitamin C ist für die Produktion des körpereigenen Neurotransmitters Noradrenalin, der vorwiegend in Stresssituationen ausgeschüttet wird, verantwortlich. Dieser Botenstoff sorgt für die Ankurbelung des Herz-Kreislauf-Systems sowie des Fettstoffwechsels. Darüber hinaus ist es an der Produktion von L-Carnitine, das in geringen Mengen vom Körper produziert werden kann, beteiligt.

L-Carnitine ist unerlässlich für den Fettstoffwechsel der Muskulatur. Neben der körpereigenen Produktion kann L-Carnitine vor allem durch rotes Fleisch dem Organismus zugeführt werden.

Eiweiß, beziehungsweise Proteine im Allgemeinen, sind notwendige Bausteine des Muskelaufbaus. Desto mehr die Muskeln durch das Training beansprucht werden, umso mehr Eiweiß wird zur Begünstigung des Muskelwachstums benötigt.

Zu den gehaltvollsten Gemüsen, Früchten, Gewürzen und Kräutern gehören:

  • Äpfel
  • Artischocken
  • Beeren
  • Chicorée
  • Rettich und Radiesschen
  • Spargel
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Chili
  • Ingwer
  • Zimt
  • frische Kräuter: Pfefferminze, Basilikum, Schnittlauch, Petersilie & Koriander

Auf Grund der Inhaltsstoffe eignen sich die gelisteten Lebensmittel sehr gut für eine auf Fatburning ausgerichtete Lebensweise.
Allerdings sollte bei dieser Ausrichtung des Ernährungsplans auf eine ausgewogene und damit ganzheitlich gesunde Ernährung geachtet werden. Gewichtsverlust wird leider nicht durch eine ausgewogene Ernährung mit den oben angeführten Fatburnern hervorgerufen sondern geht Hand in Hand mit ausreichend Sport. Beide Faktoren zusammen und eine unterm Strich negative Energiebilanz führen zu Gewichtsverlust, Muskelwachstum und der schlanken, erstrebenswerten Körperform und Fitness.

Vorheriger Artikel Theobromin

Blog posts

  • Juli 14, 2026 Lukas Gromzik

    Zeaxanthin

    Unsere Augen leisten im digitalen Zeitalter Schwerstarbeit. Von der ersten E-Mail am Morgen bis zum abendlichen Streaming-Marathon sind sie ständig künstlichem Licht und hoher Beanspruchung ausgesetzt. Doch wussten Sie, dass Ihr Körper über ein internes Schutzsystem verfügt, das wie eine „biologische Sonnenbrille“ fungiert? Hier kommt Zeaxanthin ins Spiel. Dieser essenzielle Nährstoff ist weit mehr als nur ein Farbstoff in Gemüse; er ist ein zentraler Baustein für den Erhalt Ihrer Sehkraft. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Zeaxanthin für Ihre langfristige Augengesundheit unverzichtbar ist und wie Sie diesen Nährstoff als persönliches „Gesundheits-Benefit“ in Ihren Alltag integrieren – ähnlich umsichtig, wie Sie mit Ihrer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge für die Zukunft planen.

    Jetzt lesen
  • Juli 13, 2026 Lukas Gromzik

    Selen

    Ist unsere Gesundheit bloß ein Zufall oder das Ergebnis präziser biologischer Kausalität? Wer den menschlichen Organismus betrachtet, erkennt schnell: Vitalität ist kein glücklicher Umstand, sondern das Resultat spezifischer Voraussetzungen. Selen spielt in diesem hochkomplexen Gefüge eine Schlüsselrolle. Oft wird es in einem Atemzug mit anderen Spurenelementen genannt, doch seine Wirkung ist weit mehr als eine bloße Empfehlung – sie ist eine biologische Notwendigkeit. In diesem Artikel ergründen wir, warum Selen weit mehr ist als nur ein Supplement und wie es das Fundament unserer physiologischen Architektur bildet.

    Jetzt lesen
  • Juli 3, 2026 Lukas Gromzik

    GHK-Cu

    In der modernen dermatologischen Forschung und der regenerativen Medizin nimmt das Kupferpeptid GHK-Cu eine Sonderstellung ein. Entdeckt von Dr. Loren Pickart in den 1970er Jahren, hat sich dieses Tripeptid von einem Nischenmolekül zu einem Goldstandard in der Hautpflege entwickelt. Doch was macht diesen Komplex so besonders? GHK-Cu ist kein bloßer kosmetischer Wirkstoff, sondern ein hochaktives, biochemisches Signalmolekül. Man kann sich die Wirkung von GHK-Cu wie ein komplexes Software-Update für die zelluläre Struktur der Haut vorstellen: Wie ein biologisches Anwendungsprogramm zur Reaktivierung alternder Zellen kommuniziert es präzise mit den Fibroblasten und steuert deren Regenerationsprozesse. Dieser Artikel beleuchtet die wissenschaftlichen Hintergründe, die therapeutische Anwendung und die Frage, warum GHK-Cu in der heutigen Gesundheits- und Ästhetik-Community als unverzichtbar gilt.

    Jetzt lesen
Powered by Omni Themes